"Wenn jemand so extrem nach 'ner
Grenze sucht, wird irgendjemand kommen und sagen 'Hier ist eine'.

Heutzutage schlägt 3P-Chef,
Glashaus
-Mastermind und Rapper
Moses P.
in seiner Musik und in seinen Interviews eher sanfte Töne an. Doch das
war nicht immer so. In einem Interview mit Staiger von Rap.de wurde er
neulich mal wieder mit seiner Vergangenheit als "Bad Boy" konfrontiert.
Auf die Frage, ob er den Streit mit
Xavier Naidoo
(als der damals Moses' Label 3P verließ) noch einmal so handhaben würde, meinte Herr Pelham:
"
Nee, würd' ich nicht. Aber um zu der Erkenntnis zu gelangen,
muss man da durchgegangen sein, weißt du? Bei so 'nem Streit hat ja
jeder irgendwas dazu zu sagen, aber ich glaube wirklich, dass die
wenigsten Leute 'ne Vorstellung davon haben, wie sowas ist."
Als Staiger "zaghaft" die Geschichte ansprach, als Moses im Jahre 1997,
Stefan Raab eine Kopfnuss gab und ihm die Nase brach, weil der sich
über ihn lustig machte, fiel er gleich mit der Tür ins Haus: "Würdest
du Stefan Raab heute nochmal schlagen?"
Moses Pelham: "
Heute wieder in der Situation damals? Das war
insgesamt eine Situation, in der ich mir nicht anders zu helfen wusste.
Ich dachte, das geht mir so nah, ich möchte, dass dir das auch nah
geht. Ist es glaub ich auch. Also ich hab's nicht gerne gemacht oder
so, weißt du? Aber ich hab' keine Alternative gesehen. Ich habe mich
verhöhnt gefühlt, angegriffen, beleidigt und weißt du? Wenn's ich nicht
gemacht hätte, dann hätte es irgendjemand anderes gemacht. Aber ist
doch klar, wenn irgendjemand so extrem nach 'ner Grenze sucht, wird
irgendjemand kommen und sagen 'Hier ist eine'."
Doch Moses ließ auch durchscheinen, dass er nicht sonderlich stolz auf
diese Geschichte ist und es schon ab und an nervt, dass es ständig
heißt "Du bist doch der, der mal 'nen TV-Moderator geschlagen hat". Bis
zum heutigen haben Moses P. und Stefan übrigens kein Wort miteinander
gesprochen. Ist wohl auch besser so...
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